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3. C.C. Buchner-Preis
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Kooperation zu E.T.A Hoffmann siegte in allen Disziplinen
Der Kultur- und Schulservice Bamberg verlieh in Kooperation mit dem C.C. Buchners Verlag zum dritten Mal den C.C. Buchner-Preis.
So sehen Sieger aus! Die Freude war den Gewinnern des besten kulturpädagogischen Kooperationsprojekts ins Gesicht geschrieben, als diese am Donnerstagabend, 11. März im Spiegelsaal der Harmonie bekannt gegeben worden waren. Das „E.T.A.-Hoffmann-Projekt“ der Martinschule Bamberg und der E.T.A.-Hoffmann-Gesellschaft Bamberg überzeugte die dreiköpfige Jury des C.C.-Buchner-Preises in allen Punkten. Der zweite Platz ging an „Schulradio“, eine Kooperation zwischen der Hugo-von-Trimberg-Schule und der Medienfachberatung des Bezirksjugendrings Oberfranken. Der Kultur- und Schulservice, ein Projekt von Stadt und Landkreis Bamberg, vergab den Preis zusammen mit dem C.C. Buchners Verlag bereits zum dritten Mal.
„Aller guten Dinge sind drei“ begrüßte Bürgermeister Hipelius das gespannte Publikum und verwies damit auf die bereits dritte Verleihung des C.C.-Buchner-Preises durch den Kultur- und Schulservice der Stadt Bamberg in Zusammenarbeit mit dem C.C. Buchners Verlag. Die Auszeichnung macht Jahr für Jahr deutlich, wie wichtig kulturelle Bildung in Schulen ist, denn „durch die gemeinsamen Projekte erfahren die Schülerinnen und Schülern ästhetische, soziale und moralische Zusammenhänge auf spielerische Art und Weise“, erklärte Hipelius.
Bei der diesjährigen Wahl des Gewinners hatte die dreiköpfige Jury keine leichte Aufgabe. Zwölf Kooperationen musikalischer, literarischer und künstlerischer Art waren ins Rennen um die begehrte Auszeichnung gegangen. Volker Traumann, Dipl. Sozialpädagoge mit dem Schwerpunkt Spiel- und Theaterpädagogik, Sanne Grabisch, Dipl. Kulturpädagogin und Simone Famulla, Dipl. Pädagogin entschieden sich letztendlich dafür, das „E.T.A.-Hoffmann-Projekt“ mit dem ersten Preis zu küren.
An der Zusammenarbeit zwischen der Martinschule Bamberg und der E.T.A.-Hoffmann-Gesellschaft Bamberg waren insgesamt 45 SchülerInnen der Klassen 1a und 2a, sowie die jeweiligen Lehrerinnen Gerda Petrat und Christine Einwag beteiligt. Der erste Kontakt mit dem Thema war der Theaterbesuch des Stücks „Nussknacker und Mäusekönig“ im E.T.A.-Hoffmann-Theater. Neben der ausführlichen Beschäftigung mit Werken von E.T.A. Hoffmann wurden im Rahmen des Projektes selbst gemalte Zeichnungen und selbst verfasste Gedichte im Rahmen der Ausstellung „E.T.A. Hoffmann und sein Werk im Spiegel der Grafik“ in der Villa Dessauer präsentiert. Hinzu kam eine Stadtführung auf den Spuren E.T.A. Hoffmanns, der Besuch seines Wohnhauses sowie die öffentlichen Aufführungen zweier selbstgeschriebener Theaterstücke. Die strahlenden Gewinner durften sich über ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro freuen.
Den zweiten Platz des C.C.-Buchner-Preises belegte die Kooperation „Schulradio“ zwischen der Hugo-von-Trimberg-Schule und dem Bezirksjugendring Oberfranken. Seit März 2009 produzierten 12 Jugendliche der Jahrgangsstufen 7 und 9 unter der Leitung der Dipl. Sozialpädagogin (FH) Sabrina Kreutner eigene Radiobeiträge, die daraufhin auf der Frequenz von Radio Galaxy Bamberg ausgestrahlt wurden. Neben der Recherche, der Zusammenstellung und dem Schnitt wurde den Jugendlichen das Medium Radio auch theoretisch näher gebracht. Die Zusammenarbeit erhielt einen Scheck über 500 Euro, der dankbar entgegen genommen wurde.
Auch wenn nur zwei Projekte den begehrten Preis im Empfang nehmen konnten, versicherte Bürgermeisters Hipelius, dass alle Teilnehmer Gewinner sind: „Auch für die zehn Projekte, die nicht den ersten oder zweiten Platz belegen, gibt es […] eine „Kultur.Kasse“, gefüllt mit jeweils 50 Euro“. Dies ermöglichte eine weitere großzügige Spende des C.C. Buchner Verlages mit seinem Verleger Gunnar Grünke.
Launig moderiert wurde die Verleihung des C.C.-Buchner-Preises von Dirk Bayer und zwei Schülerinnen des Clavius-Gymnasiums. Anhand einer Power Point Präsentation konnte das interessierte Publikum mehr über die zwölf teilnehmenden Projekte erfahren und sich in einer vorangegangen Projektausstellung über die Kooperationspartner informieren.
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